Montag, 21. Mai 2012
Abraham Lincoln (* 12. Februar 1809 bei Hodgenville, Hardin County, heute: LaRue County, Kentucky; † 15. April 1865 in Washington, D.C.) amtierte von 1861 bis 1865 als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er war der erste aus den Reihen der Republikanischen Partei in 1860 gewählt, gelang ihm 1864 die Wiederwahl. Die Amtszeit ist durch den Bürgerkrieg mit den Konföderierten geprägt. Nach der Sezession von elf sklavenhaltenden Südstaaten führt Lincoln die Nordstaaten zum Sieg, setzt die Wiederherstellung der Union durch und betreibt die Sklavenbefreiung. Kurz nach Unterzeichnung der Kapitulation von Appomattox wird er von einem fanatischen Sympathisanten der Südstaaten, dem Schauspieler John Wilkes Booth, erschossen und ist damit der erste Präsident, der während seiner Amtszeit ermordet wird.
Barack Obama ist der erste afroamerikanische Präsident der Vereinigten Staaten; zugleich ist er der erste Präsident, der außerhalb des amerikanischen Kontinents geboren wurde, und zwar auf Hawaii. Er übernimmt das Amt während einer globalen Finanzkrise und setzt als eine seiner ersten Amtshandlungen ein Konjunkturprogramm mit einem Volumen von 787 Milliarden Dollar durch. Im selben Jahr wurde ihm für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken, der Friedensnobelpreis verliehen. Am 1. Mai 2011 konnte er die Tötung des seit Jahren gesuchten Terroristen Osama bin Laden durch eine US-Kommandoeinheit verkünden.
Ronald Wilson Reagan (* 6. Februar 1911 in Tampico, Illinois; † 5. Juni 2004 in Bel Air, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, republikanischer Politiker und von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der Vereinigten Staaten. Von 1967 bis 1975 war er der 33. Gouverneur von Kalifornien. Ronald Reagan stammte aus ärmlichen Verhältnissen, sein Vater war Nachkomme irischer Immigranten. Ronald wurde im Haus 111 Main Street in Tampico geboren. Er besuchte High School und College und studierte neben Wirtschaftswissenschaften und Soziologie auch Theaterwissenschaften. 1962 wurde er Mitglied der Republikaner und 1966 Gouverneur von Kalifornien, 1981 bis 1989 der 40. Präsident der USA. Er wurde am 9. November 1992 - genau drei Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer - zum Ehrenbürger von Berlin ernannt.
James Earl „Jimmy“ Carter Jr. (* 1. Oktober 1924 in Plains, Georgia) ist ein US- amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Er war zwischen 1977 und 1981 der 39. Präsident der Vereinigten Staaten. In seiner Amtszeit schloss er die Torrijos- Carter-Verträge zur Übergabe des Panamakanals und war maßgeblich an den Verhandlungen zum Abkommen von Camp David I beteiligt. Er handelte den SALT- II-Vertrag mit der Sowjetunion aus und ließ erstmals diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen. Seit Beendigung seiner Präsidentschaft engagiert sich Carter mit seinem Carter Center vor allem im Bereich der Menschenrechte, der internationalen Vermittlung und der Wahlbeobachtung. Dafür sprach ihm das Nobelkomitee 2002 den Friedensnobelpreis zu
Gerald Rudolph Ford, Jr. (* 14. Juli 1913 in Omaha, Nebraska; † 26. Dezember 2006 in Rancho Mirage, Kalifornien, geboren als Leslie Lynch King, Jr., nach einer Adoption umbenannt) war der 38. Präsident (1974–1977) der Vereinigten Staaten. Er gehörte der Republikanischen Partei an und war der bisher einzige US-Präsident, der weder als Präsident noch als Vizepräsident durch Wahlmänner gewählt wurde.
Nelson Rolihlahla Mandela (* 18. Juli 1918 in Mvezo, Transkei, Südafrika; in Südafrika auch mit dem traditionellen Clannamen Madiba bezeichnet) ist ein ehemaliger führender (ANC) Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes. Er gilt neben Martin Luther King als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen sowie als Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis. Mandela stammt aus dem Volk der Xhosa. Er studierte Jura an der Witwatersrand-Universität, war Rechtsanwalt und verbrachte 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft.Mandela heiratete dreimal
Fidel Alejandro Castro Ruz (* offiziell 13. August 1926 als Fidel Hipólito Ruz González in Birán bei Mayarí, Provinz Oriente) ist ein kubanischer Politiker spanischer Abstammung. Er führte von 1959 bis 2008 Kuba als Regierungschef und von 1976 bis 2008 als Staatspräsident mit diktatorischem Führungsanspruch. Er war mit der Bewegung des 26. Juli treibende Kraft der kubanischen Revolution gegen den Diktator Batista 1959 auf Kuba. In den kubanischen und internationalen Medien wird er häufig auch als Máximo Líder (Größter Führer) oder Comandante en Jefe (Oberkommandierender) bezeichnet.
Margaret Hilda Thatcher, Baroness Thatcher of Kesteven (* 13. Oktober 1925 im englischen Grantham, Lincolnshire als Margaret Hilda Roberts) ist eine ehemalige britische Politikerin und war von 1975 bis 1990 Vorsitzende der Conservative Party sowie von Mai 1979 bis November 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Sie war die erste Frau in diesem Amt und hatte von allen bisherigen britischen Regierungschefs die längste Amtszeit. Sie kandidierte erstmals für die Unterhauswahlen 1950 und scheiterte zunächst. 1951 heiratete sie den wohlhabenden Unternehmer Denis Thatcher, dessen Namen sie annahm. Dadurch nicht auf ein eigenes Einkommen angewiesen, studierte Margaret Thatcher kurz nach ihrer Hochzeit Rechtswissenschaft und arbeitete danach eine kurze Zeit als Anwältin für Steuerrecht.
Indira Priyadarshini Nehru wurde am 19. November 1917 in Allahabad, Uttar Pradesh, als Kind von Jawaharlal Nehru und Kamala Nehru geboren. Die Nehrus sind Pandit-Brahmanen aus Kashmir, eine der höchstrangigen Jati im indischen Kastensystem. Der Grundstein zur politischen Bedeutung der Familie wurde durch Indiras Großvater Motilal Nehru gelegt, der zweimal Präsident der Congress Party war und zusammen mit seinem Sohn an der Unabhängigkeitsbewegung gegen die britischen Besatzer teilnahm. War von 1966 bis 1977 und von 1980 bis 1984 Premierministerin Indiens. Sie starb durch ein Attentat.
Julia Eileen Gillard (* 29. September 1961 in Barry, Wales, Vereinigtes Königreich) ist eine australische Politikerin der Australian Labor Party und seit dem 24. Juni 2010 die Premierministerin Australiens. Die Rechtsanwältin gehört bereits seit 1998 dem australischen Parlament an und war von 2007 bis 2010 Ministerin für Bildung, Arbeit und sozialen Ausgleich. Sie ist die erste Frau, die erste unverheiratete Person und erste nicht in Australien geborene Person seit Billy Hughes, die das Amt des Premierministers bekleidet.Quelle: Wikipedia


